Willkommen in Kuldiga, einer der schönsten Städte Lettlands!

Kuldiga (Goldingen) liegt im Westen Lettlands in der Provinz Kurzeme (Kurland), etwa 50 km von der Ostsee und 150 km von der Hauptstadt Riga entfernt. Die Kleinstadt mit ihren 13.000 Einwohnern zählt auf Grund ihrer sehenswerten Architektur und dem breitesten Wasserfall in Europa zu den schönsten Orten im Land.

Die Geschichte Kuldigas

Erste Besiedlungsspuren in der Gegend wurden bereits für das 2. Jahrtausend v. Chr. nachgewiesen. Im frühen Mittelalter bauten die Kuren die erste befestigte Anlage. 1242 wurde Kurland vom Deutschen Orden erobert, der in Kuldiga eine Burg errichtete, die zuerst Jesusburg hieß und später in Goldingen umbenannt wurde. 1355 erhielt der Ort Stadtrechte und 1368 wurde Mitglied der Hanse.

Mitte des 16. Jahrhunderts machten die Herzöge von Kurland Kuldiga zu ihrer Residenz und zur Hauptstadt. In Folge dessen erlebte der Ort eine wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit. Im 18. Jahrhundert gehörte die Stadt zu Polen bzw. zum polnisch-litauischen Großreich, danach fiel sie allerdings unter russische Herrschaft. Einen zweiten wirtschaftlichen Aufschwung erlebte sie im 19. Jahrhundert.

Nach dem Ersten Weltkrieg schließlich wurde der Ort ein Teil Lettlands. Im Zweiten Weltkrieg besetzten die Deutschen ganz Kurland, 1945 zog aber die Rote Armee in Kuldiga ein. Welchen Einfluss die russische Besatzung auf ganz Lettland hatte, erfahren Sie über das lettische Okkupationsmuseum in Riga.

Sehenswürdigkeiten der Stadt

Die Altstadt mit ihren Holz- und Steinhäusern sowie die Backsteinbrücke über den Fluss Venta bilden ein einzigartiges architektonisches Ensemble, das seit einigen Jahren auf der Anwärterliste des UNESCO-Weltkulturerbes steht. Die Brücke wurde im Jahr 1874 erbaut und ist die längste befahrbare ihrer Art in Europa.

Etwas weiter südlich liegt der mit über 270 Metern breiteste Wasserfall des Kontinents. Ein zweites Flüsschen, die Alekupite, schlängelt sich malerisch zwischen den Gebäuden des Zentrums hindurch und mündet in die Venta. Deshalb wird der Ort manchmal als das Venedig Lettlands bezeichnet.

Sehenswert sind weiterhin die alte Synagoge und die Hauptkirche der Stadt, St. Katharina. Ihre Ursprünge gehen auf das Jahr 1252 zurück. Die Heilige ist Schutzpatronin des Ortes und wird auch im Wappen Kuldigas geführt. Etwa 20 km westlich liegt die Burg Edole (Edwahlen) aus dem 13. Jahrhundert. Ein Teil von ihr wird heute noch bewohnt, ein anderer enthält ein Museum.

Urlaub machen in und um Kuldiga

Die Stadt und das Umland sind ein beliebtes Ziel für in- und ausländische Touristen. Die Stadt verfügt über viele verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels, Pensionen und Gästehäusern sowie auf mehreren Campingplätzen. Von Deutschland aus empfiehlt sich die Anreise per Flugzeug über Riga. Es finden sich inzwischen auch Gutscheine für Urlaub und Reisen, z.B. bei gutscheinmagazin.de/kategorie/urlaub-und-reisen/, die die Trips z.T. wesentlich günstiger machen können. So können Sie auch mit eher kleinem Budget an traditionellen Veranstaltungen, wie z.B. dem „Fest der fliegenden Fische“ teilnehmen. Das Veranstaltungsprogramm der Stadt finden Sie übrigens auf der offiziellen Seite Kuldigas unter www.kuldiga.lv.

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